Was Europa von der skandinavischen Verkehrsregulierung lernen kann

Die skandinavischen Länder beweisen, dass eine intelligentere Verkehrssteuerung zu weniger Fahrten, geringeren Kosten und weniger CO₂ führt. Wann folgt Europa diesem Beispiel?

Während der Rest Europas noch über Transportvorschriften diskutiert, fahren finnische und schwedische Spediteure bereits seit Jahren mit 78 Tonnen. Dänemark kommt mit 72 Tonnen aus. Die Ergebnisse liegen auf der Hand: weniger Fahrten, geringere Kosten, weniger Emissionen pro transportierter Tonne.

Dies ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung, die Vorschriften zu Gewicht und Länge an das anzupassen, was Logistik und Infrastruktur unter Berücksichtigung der Sicherheit und der Belastung der Infrastruktur tatsächlich bewältigen können.

Torben Krog, der in der skandinavischen Transportbranche tätig ist, erlebt dies täglich in der Praxis:
„Die Lkw sind länger, aber man kann mehr laden. Genau darum geht es, und genau diesen Punkt haben die europäischen Politiker noch nicht erkannt. Wir alle sind gezwungen, etwas gegen die CO₂-Emissionen zu unternehmen, Kosten zu senken und die Kapazitäten zu erhöhen. Die Vorschriften hier ermöglichen das. Die Vorschriften anderswo in Europa verhindern es.“

Der Unterschied zum restlichen Europa? Nicht das Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit. Das ist weit verbreitet.
Der Unterschied liegt in der Bereitschaft, Vorschriften als strategisches Instrument einzusetzen, anstatt sie als Bremse zu nutzen.

Jede zusätzliche Tonne Nutzlast bedeutet eine Fahrt weniger.
Jede Fahrt weniger bedeutet weniger Kraftstoff, weniger Verschleiß, weniger CO₂.

Die Rechnung ist einfach.
Die politische Entscheidung hingegen nicht.

Die Beweise liegen auf der Hand. Die Frage ist nicht, ob Europa seine Verkehrsregelungen anpassen muss. Die Frage ist, wie lange es sich leisten kann, dies nicht zu tun.

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